Wo man am meisten fühlt,
weiss man am wenigsten zu sagen

Annette von Droste-Hülshoff

Und genau da setzt die Figurenspieltherapie an. Da helfen die Spielfiguren, denn sie finden Worte, wo keine mehr zu sein scheinen. Sie formulieren Gefühle, Erlebtes, Unaussprechliches, stellvertretend für das Kind, den Erwachsenen oder alten Menschen.

Darum eignet sich Figurenspieltherapie
besonders für Menschen ab 4‒5 Jahren:

  • die traumatisiert sind durch Gewalt:
    Physisch, psychisch, sexuelle Übergriffe, Flucht
  • die eine Scheidung erleben oder eine Trennung erlebten
  • für Kinder, die bettnässen
  • für solche, die stottern oder nicht mehr sprechen
  • für jene, die Angst haben
  • auch für Menschen mit einem geschwächten Selbstwertgefühl und daher mutlos sind.

Figurenspieltherapie eignet sich aber auch für:

  • Personen, die mit organischen Leiden klar kommen müssen
  • Geschwisterkinder/ Schattenkinder, die eine Schwester/ einen Bruder bekommen haben und sich dadurch zurückgestellt fühlen
  • einen Bruder, eine Schwester haben, die krank oder behindert ist
  • solche, bei denen sich der Lebenskreis zu schliessen beginnt
  • Für viele andere und für alle.

Therapie

Geschichten erfinden und spielen, Handpuppen sprechen lassen. Verborgenes, Verdrängtes oder Vergrabenes darf auf der Bühne gezeigt werden, in der Realisierung eines eigenen Puppenspiels, bei dem das Kind, der Erwachsene die Regie hat. Gespielt wird mit mir zusammen und mit archetypischen Handfiguren.

  • Figur/Puppe König Der König, immer ein Herrscher, wie dies seit alters her so überliefert ist.
  • Figur/Puppe Polizist Der Polizist sorgt für Ordnung, sperrt Böses in das sichere Gefängnis.
  • Figur/Puppe Grossmutter Die Grossmutter tröstend und viel wissend.
  • der König, immer ein Herrscher, wie dies seit alters her so überliefert ist
  • der Polizist sorgt für Ordnung, sperrt Böses in das sichere Gefängnis
  • die Grossmutter tröstend und vielwissend.

Alle Figuren kennen die ihnen zugeordnete Rolle, darum wählt ein Mensch auch immer jene Spielfigur, die er braucht und die Kummervolles und Schönes zu formulieren vermag.

Figurenspiel ist nie wertend und nie stigmatisierend. Figurenspieltherapie ist keine Gesprächstherapie per Definition. In der Figurenspieltherapie darf jederzeit eine eigene Figur gemacht werden, es ist heilsam, etwas Undefiniertem eine Gestalt zu geben.

  • Schubladen
  • Figur/Puppen Mäuse
  • Farbpinsel

Symboldeutung

Eine jede Figur, ein jeder Gegenstand (Requisit) ist mit einer Symbolik versehen, die gedeutet werden kann und Aufschluss über das psychische Wohlergehen gibt, oder auf Traumatisches hinweisen kann. Dies basiert auf den Grundlagen der Entwicklungspsychologie nach C.G. Jung.

  • Ein Schlüssel kann aufschliessen, aber auch Geheimnisse wegschliessen.
  • Eine Säge schneidet Vergangenes ab, zerkleinert, was zu gross scheint.
  • Ein Ei kann auf Fruchtbarkeit, Leben und ein Weiterkommen hinweisen.

Viele Personen und Tiere dürfen bespielt werden. So obliegt es mir, das Kind, den Menschen umsichtig, kompetent und behutsam zu begleiten und wo nötig interdisziplinär zusammenzuarbeiten.

  • Figur/Puppe Dachs
  • Figur/Puppe Giraffe
  • Figur/Puppe Ziege

Kosten

60 Minuten kosten 80.- Fr.
Pro Therapiejahr einmalig 60.- Fr. Materialkosten.

Für eine wirksame Therapie empfehle ich von einer Stunde pro Woche zu profitieren.

Über mich

  • Ausbildung zur Pflegefachfrau HF
  • Assistenzarbeit in Kindergärten
  • Kompetenzenerarbeitung in Pädiatrie an der ZhAW
  • Kinderspitex Basel
  • Studium zur Figurenspieltherapeutin in Olten (HF FFT)
  • Mitglied im Fachverband Figurenspieltherapie (FFT)
  • Esther Meier
  • Gartentüre
  • Esther Meier

Kontakt

Esther Meier
Jurastrasse 49
4053 Basel
061 / 361 10 70 oder 077 / 501 37 62
info@figurentherapiepraxis.ch

Meine Praxis ist rollstuhlgängig.